Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt

Da eine Anleitung zum Glücklichsein auf der Grundlage jeder Empirie der menschlichen Gesellschaft unmöglich ist, weil man Glück nicht positiv definieren kann, macht Paul Watzlawick den Umweg über die paradoxe Anleitung zum Unglücklichsein. Paul Watzlawick ist 2007 verstorben. Seit diesem Jahr entwickelt Franz Schuh - zuerst in der Sendung „Exlibris“ und seit 2011 als eigenständige Glosse - seine Überlegungen zum Glück bzw. Unglück in Ö1. Somit ist Franz Schuh im Hinblick auf das Glück ein legitimer Nachfolger von Paul Watzlawick.

 

Dr. Erhard Busek

Als scharfsinniger und tief denkender Beobachter schreibt Franz Schuh über die Um- und Zustände in Gesellschaft und Zeit… In seiner brillanten Sprache, gewürzt mit (manchmal auch bissigem) Humor, bringt er auf den Punkt, was wir (man) bedenken sollten.

 

Elisabeth J. Nöstlinger-Jochum

Auf Ö 1 zwitschert der „Kaffeehausliterat“ Neues „aus dem Magazin des Glücks“.  Im Fernsehen denkt der „Allroundgelehrte“ Kreuz & Quer und in seinen Essays überzeugt der Philosoph ganz im Sinne Paul Watzlawicks, wenn er die Wirklichkeit beschreibt und hinterfragt.

 

Rainer Nowak

Ich kann mir nicht helfen, eine meiner Lieblingsgeschichten ist die vom Sturz. Vor Jahren ist Franz Schuh in seiner Wohnung – er schildert den Unfall in seinem Essayband „Schreibkräfte“ – über ein Exemplar von Hugo Balls „Der Künstler und die Zeitkrankheit“ gestolpert. Sechs Wochen Allgemeines Krankenhaus! „Aber ein Buch, das das Leben nicht ändert, ist ohnehin nichts wert.“ So ist es, und schöner, erhebender als über einen Schuh und seine Texte lässt sich kaum stolpern. Für den weisen Witz dieses Autors: den Watzlawick-Ehrenring.

 

Dr. Rudolf Taschner

Gehaltvolles Denken, und dieses eindrucksvoll zu Papier gebracht, zeichnet den Essayisten und Philosophen Franz Schuh als würdigen Preisträger des Watzlawick-Rings aus.

 

DDr. Christoph Thun-Hohenstein

In der, unser Leben algorithmisch einebnenden Digitalen Moderne, ist Franz Schuh eine rühmliche Ausnahme: ein unverwechselbares, durch nichts und niemanden zu ersetzendes Original und Sprachgenie, das selbst die abgelegensten Gegenden und entferntesten Nuancen menschlicher Existenz zum Leuchten bringt. Ein unermüdlicher Wanderer auf den Spuren unserer Menschlichkeit!

 

Arch. DI Dipl.TP Albert Wimmer

Da ist zunächst der unverdrossene Glückssucher Franz Schuh, der in keine der üblichen Schubladen wie Literat, Philosoph oder Essayist passt. Es ist die unglaubliche Vielseitigkeit und die stete Suche nach dem Begreifen bzw. subtilen Vermessen der Inneren und der Außenwelt, die Ihn kennzeichnet. In Gelassenheit und geprägt von beeindruckender Menschlichkeit, die immer den sozialen Kontakt reflektiert, schreibt, liest und lehrt Franz Schuh. Für dieses Schaffen wurde Ihm der Paul Watzlawick-Ehrenring zuerkannt.

 

Univ.-Prof. Dr. Paul Zulehner

Franz Schuh besticht durch seine klare Zeitdiagnose. Er formuliert brillant, zugespitzte, lässt aufhorchen. Auch um kritische Themen drückt er sich nicht herum. Dass er sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Journalismus bewegt, ist wichtig. Es verhindert, dass er platt oder elitär schreibt und spricht. Watzlawick-Ring-würdig