DDr. Christoph Thun-Hohenstein

"Heute, in der Digitalen Moderne, kommt der Grundlagenarbeit Paul Watzlawicks zu menschlicher Kommunikation frische Relevanz zu. Im Mit-, Gegen- und Nebeneinander digitaler und physischer Kommunikation entstehen unseren Alltag bestimmende neuartige Ausprägungen und Mischformen von Kommunikation, deren kritische Durchleuchtung durch die Brille Watzlawicks uns wertvolle Erkenntnisse liefern kann."

Christoph Thun-Hohenstein ist ein österreichischer Jurist, Diplomat, Kunstmanager und Publizist. Seit 1. September 2011 leitet er für fünf Jahre das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien.

Juror des Paul Watzlawick Ehrenring 2015, 2016

Thun-Hohenstein maturierte 1978 am Wiener Akademischen Gymnasium und promovierte 1982 zum Doktor der Rechtswissenschaft sowie 1983 zum Dr. phil. (Politikwissenschaft und Kunstgeschichte) an der Universität Wien.

Zwischen 1984 und 1993 war er für den diplomatischen Dienst des Außenministeriums unter anderem in Abidjan, Genf und Bonn, ab 1993 war er „maßgeblich für den juristischen Anteil des österreichischen EU-Beitritts verantwortlich“ und publizierte in der Folge das mehrfach aufgelegte Standardwerk Europarecht. Von 1999 bis 2007 leitete er das Österreichisches Kulturforum in New York, danach arbeitete er als Kunstmanager in Wien.

Werke
Europarecht. 6. Auflage. Manz, Wien 2008
Die Angst des Bürgers vor Europa. Ibera & Molden, Wien 1996
(Hrsg.): Der Vertrag von Amsterdam. Manz, Wien 1997
mit Alexander Schallenberg: Die EU-Präsidentschaft Österreichs. Manz, Wien 1999

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